zur Startseite    

Home

News

über uns

Projekte

Events

Kontakt

 
      Schule
Gesundheit
Bildergalerie
     


Projekte


Unsere aktuelle Aufmerksamkeit gilt den bedürftigen Menschen in Nepal.

Unser erster Vorstand Ralf Sturm hat im November/Dezember 2010 Nepal bereist und sich von den Verhältnissen in verschiedenen Regionen des Landes einen persönlichen Eindruck machen können. Nach seiner Rückkehr hat er neben vielen beeindruckenden und berührenden Bildern auch detaillierte Informationen über ausführliche Gespräche mit Regierungsstellen, Hilfsvereinen und lokalen Hilfsaktivisten mitgebracht.

Hierzu einige Eckdaten:

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde und die meisten Menschen leben an der Armutsgrenze.

Das Land ist in 5 Regionen mit insgesamt 75 Verwaltungsdistrikten aufgeteilt, in denen insgesamt ca. 27 Millionen Nepali leben. Die meisten sind Hindus oder Buddhisten und leben hauptsächlich von Handwerk, Ackerbau und Viehzucht.
Nur diejenigen in den Städten verdienen ihr Geld mit Verwaltungsarbeiten, Dienstleistung und Tourismusaktivitäten. Der größte Teil lebt im Kathmandutal - im Städteverbund Kathmandu, Bhakthapur und Patan alleine 7 Millionen Menschen - in meist ärmlichen und bescheidenen Verhältnissen wie man sie von Ländern mit der typischen Landfluchtproblematik kennt.

Das Land wird von Indien und China mittels Staatsverträgen gegängelt und daran gehindert die nationalen Ressourcen zu vermarkten, sodass momentan wirklich durchgreifende Entwicklungsprojekte aus eigener Kraft nicht realisierbar sind, denn sie würden diese Situation zugunsten von Nepal verbessern, was die beiden anderen Staaten natürlich nicht wollen. Daraus ergeben sich insbesondere im Bildungs- und Versorgungsbereich gravierende Missstände.

Konkret gibt es in Nepal unter Anderem folgende elementaren Probleme für die Bevölkerung, denen wir mit unterschiedlichen Hilfsaktionen entgegentreten können:

 

Die schulische Versorgung der Kinder im Bereich der Primary-Schools (also 1.- 5. Klasse) liegt bei ca. 48%. Bei einzelnen Volksgruppen wie der der Sherpas liegt die Quote jedoch nur bei 25%. Was das für die weitere schulische und gesellschaftliche Entwicklung der Gemeinschaft bedeutet ist selbstredend

 

Eine ärztliche Versorgung auf dem Land ist so gut wie nicht vorhanden bzw. der Bevölkerung fehlt das Geld, um sich und die Kinder versorgen zu lassen.

 

Die Trinkwasserversorgung ist grundsätzlich sehr schlecht. Meist kommt nur bakteriell verunreinigtes Wasser aus den Wasserleitungen und selbst die Quellen und Flussoberläufe liefern meist nur Wasser, das unbehandelt nicht getrunken werden kann.
Die generelle Wasserversorgung sowie die sanitäre Situation in den meisten Distrikten außerhalb des Katmandutales ist schlecht bis verheerend. Im am schlimmsten betroffenen Distrikt Humla (an der tibetischen Grenze) liegt die Wasserversorgung in Gemeinden über 1000 Einwohner (darunter gibt es keinen statistischen Erhebungen) bei 48% und die sanitäre Versorgung bei 16,37%!

Für die meisten Nepali wird eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ein unerreichter Traum bleiben, wenn wir sie nicht mit finanziellen Mitteln sowie tatkräftiger persönlicher Hilfe dabei unterstützen.

Wir haben uns mit den aktuellen Projekten sowohl auf die Verbesserung der Bildung als auch auf die der ärztlichen Versorgung konzentriert.

Unser erstes Projekt
Die Unterstützung des David Sheldrick Wildlife Trusts


Die Charity-Auktion im Juli 2010, veranstaltet in München durch die p.e.p. GmbH, hat es uns ermöglicht, € 14.100,- für die Aufzucht von Elefantenwaisen im Tsavo-Nationalpark Kenia einzusammeln.
Das Geld wurde von uns im Augsut 2010 komplett an den Trust überwiesen, der es bestimmungsgemäß einsetzt, um den Fortbestand eines der schönsten und faszinierendsten Lebewesen dieser Erde zu sichern - dem afrikanischen Elefanten.

DER »DAVID SHELDRICK WILDLIFE TRUST«

Im Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick, dem David Sheldrick Wildlife Trust am Stadtrand von Nairobi finden Elefantenbabys, die ihre Mütter verloren haben, ein neues Zuhause. Die meisten Eltern von Sheldricks Schützlingen sind Opfer von Elfenbeinjägern geworden. Übrig bleiben meist nur die Jungtiere, welche durch den Tod der Mutter und den Verlust der Herde in kürzester Zeit verhungern oder die Beute von Raubtieren werden, wenn sie nicht rechtzeitig von Wildhütern gefunden und in Sheldricks Waisenhaus gebracht werden.

Die Aufzuchtstation ist meist die letzte Überlebenschance der Elefantenjungen. Sie kommen durch den Verlust ihrer Familie traumatisiert und in schlechter körperlicher Verfassung in der Station an. Hier bekommen die Tiere eine Betreuung durch mehrere Pfleger rund um die Uhr. Zurzeit befinden sich mehrere Elefantenwaisen im Alter zwischen 4 und 16 Monaten in der Station. Ohne die Fürsorge des Teams könnten die Kleinen nicht überleben. Hier werden sie gefüttert, versorgt und unterrichtet. Sie bleiben dort bis sie ungefähr zwei Jahre alt sind und werden anschließend in den Tsavo-Nationalpark und die dortige Auswilderungsstation umgesiedelt. Hier erlernen sie durch Hilfe der älteren bereits ausgewilderten Elefanten nach und nach das Leben in freier Wildbahn kennen.

Es vergehen wiederum einige Jahre, bis sich die Jungelefanten in eine wildlebende Herde eingegliedert haben, weshalb auch hier ständige Betreuung erforderlich ist. Älteste heute im Tsavo Nationalpark lebende Waise ist die mittlerweile 45-jährige Elefantendame Eleanor, die noch aus der ersten gemeinsamen Arbeit von David und Daphne Sheldrick stammt.

Das Elefantenwaisenhaus ist auf unsere Unterstützung angewiesen. Die Pflege eines jeden Elefanten kostet ca. 650 EURO jeden Monat. Hinzu kommen noch die Kosten für die mobile Veterinäreinheit im Tsavo Nationalpark, dem Ranger Team gegen Wilderei und den anderen verwaisten Jungtieren.

Den David Sheldrick Wildife Trust können Sie auch unterstützen, indem Sie eine Patenschaft für einen kleinen Elefanten übernehmen. Alle Infos hierzu finden Sie unter:

www.sheldrickwildlifetrust.org

Alle Informationen hierzu erhalten Sie unter der Rubrik Events und den hinterlegten Links.

 
Unser erstes Projekt
Die Unterstützung des David Sheldrick Wildlife Trusts